In ewiger Schuld

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Über das Buch

Titel: In ewiger Schuld*

Autor: Harlan Coben

Gerne: Thriller

Bewertung: (3/5)

Klappentext:

Maya, Pilotin und nach einem heiklen Einsatz unehrenhaft aus dem Militär entlassen, steht fassungslos vor den Filmaufnahmen ihrer Nanny-Cam: Sie zeigen, wie ihre zwei Jahre alte Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe spielt. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet – und Maya hat vor kurzem tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya wirklich ihren Augen trauen? Oder gaukeln diese ihr nur falsche Bilder vor? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, muss Maya sich einigen düsteren Geheimnissen stellen und auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen …

Harlan Coben – in ewiger Schuld

Meine Bewertung – Achtung Spoiler Alert

Maya hat gerade ihren Ehemann verloren, kurz nachdem auch ihre Schwester Claire umgebracht wurde. Sie versucht mit der Situation klar zu kommen. Zudem war Maya Soldatin und kämpft mit den physischen Nachwirkungen ihres Auslandeinsatzes. Nach einem, zum Anfang des Buches noch unbekannten Vorfall im Krieg, wurde Maya aus dem Auslandseinsatz verwiesen. Ein Whistleblower hat für sie ein komprimierendes Video hochgeladen. Hier wird eben diese Situation gezeigt, jedoch nicht die komplette Wahrheit. Maya lebt mit der Gewissheit, dass der Rest des Videos jederzeit Veröffentlicht werden kann.

Ihre Ehe mit Joe wird kaum beschrieben, lediglich, dass er aus einer reichen Familie stammt und wie die beiden sich kennen gelernt haben. Wie es in den gehobeneren Kreisen üblich ist, besteht ihr Mann darauf, dass ihre Tochter eine Nanny bekommt, jedoch nicht irgendeine, die Nanny der Familie Burket, welche auch schon Joe aufgezogen hat.

Nach dem Tod der Schwester und Mayas Ehemann erhält Maya eine Nanny-Cam von ihrer besten Freundin, da diese sich sorgen um Maya macht. Nach kurzem zögern stellte sie sie auf. Und mit dieser Nanny-Cam kommt die Geschichte ins Rollen. Eines Morgens prüft Maya die Cam und sieht ihren verstorbenen Ehemann auf dem Video. Sie kann sich das nicht erklären, da sie doch beim Mord an ihrem Mann dabei war. Als sie die Nanny zur Rede stellt, behauptet diese, niemanden auf der Nanny-Cam zu sehen. Als Maya sich umdreht, wird sie von der Nanny mit Pfefferspray verletzt, welche auf die SD-Karte der Cam mitnimmt. Somit hat Maya keine Beweise mehr dafür, was sie auf dem Video gesehen hat.

Sie sucht nach Erklärungen und fängt auf eigene Faust an zu ermitteln, wer ihren Mann umgebracht hat. In ihren Ermittlungen gerät sie immer mehr unter Verdacht ihren eigenen Mann umgebracht zu haben. Die Suche führt Maya zu dem Whistleblower, der ihr „leben“ noch in den Händen hält. Sie fangen an gemeinsam in der Sache zu recherchieren, da Claire auf einer heißen Spur war, bevor sie umgebracht wurde. Sie finden folgende Spur: Die Familie Burket steht unter Verdacht, dass sie Markwerte von Medikamenten gefälscht hat und somit nutzlose Medizin auf dem Markt verkauft. Dies wird versucht von der Familie zu vertuschen.

Im Laufe des Buches findet Maya immer mehr über die Familie heraus, in welche sie eingeheiratet hat. Sie stößt auf mehr Geheimnisse und auf mehr Leichen. So langsam schießt sich der Kreis für Maya und sie kommt hinter das wohl gehütet Geheimnis der Familie Burket.

Mega Spoiler, bitte überspringe, falls ihr das Ende nicht wissen wollt:

Die letzten Seite beschreiben im Gegensatz zum restlichen Buch die Lösung in knappen Sätzen. Maya hat ihren Mann selbst umgebracht und war nur auf der Suche nach dem Hintergrund, warum dieser ihre Schwester umgebracht hat. Dieser Twist wäre an sich ganz spannend, wenn man nicht über das komplette Buch hinweg in eine andere Richtung geleitet wurde. Es gab kaum Hinweise, dass Maya ihren Mann selbst ermordet hat und dass Joe ihre Schwester umgebracht hat.

Spoiler Ende

Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch mich direkt in die „richtige“ Richtung geleitet hätte und ich somit an der Auflösung des Geheimnisses dabei sein konnte. Jetzt war ich dabei, den Mörder von Joe und Claire zu finden, obwohl dieser bereits bekannt war.

Das Buch liest sich gut und die Geschichte an sich ist auch spannend. Nur das Ende war für mich leider enttäuschend.

*Werbung da Produktplazierung.  Selbst gekauft

in ewiger Schuld

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