Island’s Süden

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Island stand schon seit Jahren auf meiner To-Travel Liste und dieses Jahr haben wir es endlich geschafft genug Urlaub zu bekommen, um das tolle Land zu bereisen. Vor uns lagen drei Wochen Island voll mit tollen Eindrücken, Erinnerungen und wunderschönen Plätzen.

Süden Islands

Urridafoss

Tag 1 – Gelandet in Island wurden wir von der Firma abgeholt, über welche wir unseren Camper gemietet hatten. Dort angekommen haben wir unser kleines Gefährt sofort bekommen. Leider ohne jede Einweisung, wie der Camper funktioniert. Nachdem wir darum gebeten hatte, ging es für uns auch schon los. Um die Ecke waren verschiedene Supermärkte und eine Tankstelle. Hier haben wir uns erstmal mit leckereien und dem nötigsten Eingedeckt. Anschließend ging unser Abenteuer los. Da wir den Golden Circle erst am Ende unserer Reise machen wollten, ging es für uns direkt los in den Süden.

Unser erster Stop war, wer hätte es gedacht, ein Wasserfall. Der Urridafoss befindet sich kurz vor Hella und ist ein kleiner Wasserfall, der uns perfekt auf die kommenden Wochen eingestimmt hat.

Urridafoss

Anschließend ging es für uns nach Hella, wo wir unsere erste Nacht verbracht haben. Wir haben unseren ersten Abend genutzt unseren Camper zu organisieren und anschließend noch einen kleinen Spaziergang am Fluss entlang zu machen. Zum Abendessen gab es das erste Nudelgericht mit Soße von vielen.

Seljalandsfoss, Gljúfrafoss und Seljavallalaug

Tag 2 – Unsere erste Nacht im Camper war überraschend gemütlich und wir haben länger geschlafen als gedacht. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging unser Abendteuer los.

Auf dem Plan für heute stand der wohl bekannteste Wasserfall Islands. Da der Parkplatz schon voll war, haben wir weiter hinten auf einem Parkplatz vor einem Campingplatz geparkt. Der Campingplatz liegt direkt neben Gljúfrafoss.

Der Gljúfrafoss ist ein Wasserfall in einer kleinen Höhle ca. 5 Gehminuten von Seljalandsfoss. Wir mussten kurz „anstehen“ um in die Höhle zu gelangen, da es auf dem Weg in die Höhle nur einen schmalen Pfad gibt und die meisten Touristen das Prinzip „erst raus lassen und dann rein lassen“ nicht verstehen. Hat man es in die Höhle geschafft und möchte wieder raus, müsst ihr von drinnen raus rufen, damit euch die anderen Touristen wieder raus lassen.

Als wir die Höhle betreten haben, war es wie der Eingang zu einer anderen Welt. Der Wasserfall ist wunderschön. Er kommt von der Höhlenöffnung und fällt direkt neben dich. Einfach atemberaubend, auch Rückblickend einer meiner liebsten Plätze in Island.

Gljufrabiu ande me

Anschließend ging es für uns zum Seljalandsfoss. Der bekannteste Wasserfall in Island, hinter welchen man laufen kann. Dank der ganzen Tour-Busse ist hier sehr viel los. Ein Bild ohne Touristen zu erwischen ist, um eine normale Tageszeit, sehr schwer. Auch wenn hier so viel los ist, war es ein tolles Erlebnis hinter den Wasserfall zu laufen. Über einen kleinen Pfad gelangst du auch direkt runter zum Wasserfall. Achtung, hier wird man klitsch-nass.

Es war schon immer ein Traum von mir, hinter einem Wasserfall zu laufen und meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein tolles Erlebnis.

Behind Seljalandsfoss
Seljalandsfoss
Behind Seljalandsfoss

Nach unseren Foss-Abendteuer waren wir noch nicht bereit die Gegend zu verlassen. Wir hatten beschlossen noch ein bisschen auf den Berg zu wandern, wo der Wasserfall her kommt. Da wir kein 4×4 Auto hatten, haben wir unseren Camper in einer Parkbucht abgestellt und sind den Weg gelaufen. Für den Weg gibt es keinen ausgeschriebenen Wanderpfad, die Straße ist jedoch mit „Hamragardaheidi“ ausgeschrieben. Wir sind zum Teil auf den Schafswegen gelaufen, da keine Wanderpfade vorhanden waren. Wir waren an dem Tag die einzigen, die die Wanderung gemacht haben. Auf dem Weg zurück sind wir an wilden Pferden vorbei kommen, die direkt auf uns zugekommen sind. Anfangs war ich etwas nervös aber als sie dann vor uns standen war die Nervosität weg und wir beiden waren super glücklich die Pferde einfach streicheln zu können.

Hiking around Seljalandsfoss

Im Nachgang waren wir uns nicht sicher, ob das ein Wanderspot für Touristen ist oder nicht. Jedoch auf jeden Fall eine Wanderung wert. Die Aussicht von oben ist super schön und wir haben wieder einen kleinen Wasserfall gefunden. Zu dem Ursprung der beiden Fosse haben wir es leider nicht geschafft, da wir den Weg dahin einfach nicht gefunden haben.

Nach unserer ausgiebigen Wanderung stand unser erstes Geothermal Bath auf dem Plan –Seljavallalaug. Im Vorfeld haben wir schon viel über den Pool gelesen und hatten es als eines der Highlights des Trips abgespeichert.

Dort angekommen führt ein toller Weg am Fuss des Berges zum Pool. Angekommen am Pool waren wir sprachlos. Die Umkleidekabinen waren ekelhaft. Augen zu und durch – wir haben uns umgezogen und dann ging es für uns ins Wasser. Das Wasser war schön warm und die Sicht auf den Berg einfach super. Jedoch ist der Pool voll mit Algen, sodass wir nach ca. 5 Minuten aus dem Wasser gegangen sind und wir waren grün. Der Pool wurde in den 90gern von Farmern der Gegend gebaut. Gefühlt seid dem auch nicht mehr geputzt oder gepflegt.

Neben dem Fluss gab es ein sehr kleines, natürliches Becken, in welchem wir uns dann nochmal gewaschen haben. In Island gibt es so viele Möglichkeiten in einem Hot Bath zu baden, dass man diese Erfahrung gerne auslassen kann.

Geschlafen haben wir an dem Abend direkt neben dem nächsten Wasserfall Skogafoss.

Skogafoss und Vik

Tag 3 – An diesem Morgen waren wir beide zum Glück früher wach als am Vortag. Das erste was wir gemacht haben, war uns den Wasserfall von nahmen anzuschauen. Wir hatten das Glück um die Zeit die einzigen zu sein. Die Zeit haben wir genutzt und alles auf uns wirken lassen. Nach und nach kamen die anderen Campingbesucher und wir haben beschlossen, auf die Aussichtplattform zu gehen. Da ich Höhenangst habe, sind solche Plattformen für mich nie so eine schöne Erfahrung aber die Aussicht war einfach atemberaubend.

Oben angekommen, führt ein Wanderweg direkt weiter am Fluss entlang. Von oben konnten wir sehen, dass schon die ersten Tour-Busse (8:15Uhr) ankamen. Wir haben dann kurzerhand beschlossen vor dem Frühstück wandern zu gehen.

Skogafoss
Hikingtrail behind Skogafoss
Behind Skogafoss

Die Wanderung ohne viel Menschen war einfach super schön. Das hört sich jetzt vllt. komisch an aber Island ist so grün. Auf den Bildern kommt es leider nicht richtig rüber aber das grün ist einfach anders. Auf unserem Weg sind wir an verschiedenen Wasserfällen vorbei gekommen und haben die Bekanntschaft mit ein paar Schafen gemacht.

Beautiful Icland
Hiking behind Skogafoss
Hiking around Skogafoss
Waterfall behind Skogafoss

Die Schafe sind zum schießen, sie schauen dich Minuten lang an und merken dann, dass sie eigentlich Angst vor dir haben und laufen weg. Der Wanderweg ist Kilometer lang und es ist schwer einen Punkt zu finden, an welchem man wieder umdreht. Nach ca. 2,5h wandern, sind wir umgekehrt und zurück zu einem gut besuchten Wasserfall gegangen. Nach einem kurzen Frühstück ging es für uns dann weiter nach Vik.

Islands Schafe

Da Vik der Eingang zu Islands Eiswelten ist, folgt der Rest unseres Tages in meinem Beitrag über die Eiswelten. Die Eiswelt Islands ist beindruckend und ein Muss für jeden Natur-Fan. Mein Beitrag zu den Eiswelten folgt nächste Woche.

Unsere Reise durch Island

Alles über unsere Erlebnisse im in Island findest du unter den einzelnen Beiträgen.

Eine Übersicht über unsere Reise durch Island ist hier verlinkt:

Travelling around Iceland

Tipps zum Reisen durch Island habe ich dir hier verlinkt:

Driving around Iceland
Islands Süden – Pintrest

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